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Hellma – News

22.11.2011 Neue Vertriebsleitung bei Hellma Analytics

22.11.2011 Neue Vertriebsleitung bei Hellma Analytics

Markus Riegger Markus Riegger – Leitung Vertrieb bei Hellma Analytics

Müllheim, 22. November 2011. Markus Riegger übernahm ab
November offiziell die Vertriebsleitung bei Hellma Analytics. Sein Vorgänger Karl-Ernst Kaiser ging nach 45 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand. Markus Riegger verfügt bereits über 20 Jahre Vertriebserfahrung bei namhaften
Unternehmen in der Mess- und Medizintechnik. Bereits dort sammelte der studierte Wirtschaftsingenieur umfangreiches Branchen- und Vermarktungswissen – sowohl in Deutschland, als auch weltweit. Zu seinen Kernaufgaben zählen unter anderen die Organisation und Weiterentwicklung der Vertriebsstruktur. Zudem ist er für die Konzeption, Planung und Durchführung von Vertriebsaktivitäten verantwortlich.
„Mit unserem Produktportfolio und unseren Services sind wir für die namhaftesten Hersteller von Spektralfotometern ein sehr zuverlässiger und kompetenter Partner. Zudem werden wir durch die aktuelle Fertigungserweiterung und innovative Produkte künftig noch leistungsfähiger werden.“ kommentiert Markus Riegger.
In seiner Position als Leiter Vertrieb ist Markus Riegger dafür zuständig, das Unternehmen mit seinen 11 Tochtergesellschaften und fünf Produktlinien bei Herstellern, im Laborfachhandel und Endanwendern zu positionieren. Zudem soll die Marktführerschaft weiter ausgebaut und die internationale Marktdurchdringung gesteigert werden. Dazu steht ihm ein 23-köpfiges Team aus Marketing-, Vertriebs- und Logistikspezialisten zur Verfügung.

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19.09.2011 Hellma Gruppe im Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“

19.09.2011 Hellma Gruppe im Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“

Lutz_Mayer_Hellma_Analytics.jpg Lutz Mayer, Geschäftsführer der Hellma Gruppe

Müllheim, 19. September 2011 – Beeindruckende Wachstumsraten, hohe Innovationskraft und soziales Engagement: Zum 15. Mal kürt die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young die besten mittelständischen Unternehmer Deutschlands. Nach einer mehrstufigen, strengen Auswahl aus 300 nominierten Unternehmen haben 65 Firmen den Sprung ins Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“ geschafft, darunter auch die Hellma Gruppe aus Müllheim. „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg, an dem auch jeder einzelne Hellma Mitarbeiter aktiv mitgewirkt hat“, kommentiert Lutz Mayer, Geschäftsführer der Hellma Gruppe das Erreichen der Finalrunde.

Durch seine anspruchsvollen Kriterien und die hochrangige Jury hat der Unternehmerpreis seit vielen Jahren ein hohes Ansehen. Die 65
Finalisten zeichnen sich durch besondere Innovationskraft dank des großen Einsatzes ihrer qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeiter aus. Sie haben effiziente Organisationsstrukturen mit kurzen Entscheidungswegen und können so flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren. In den fünf Kategorien Industrie, Handel, Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie / Medien sowie Start-up wird jeweils ein Sieger am 23. September in der Alten Oper Frankfurt vor hochkarätigen Gästen bekannt gegeben und geehrt.

Innovation als Schlüssel zum Erfolg

Die Unternehmen in der Endrunde legen deutliche Wachstumsraten
vor. Sie repräsentieren alle wichtigen Branchen, erzielen im Schnitt
einen Umsatz von 86 Millionen Euro im Jahr und beschäftigen
durchschnittlich 500 Mitarbeiter. 2010 haben sie rund 2.600 neue
Mitarbeiter eingestellt. So konnte auch die Hellma Gruppe im Jahr 2010 nach eigenen Angaben den Umsatz um 56 Prozent steigern, die Zahl der Mitarbeiter legte um 19 Prozent auf 360 zu.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der diesjährigen Finalisten ist die Fähigkeit, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen schnell auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren: Sie investieren überdurchschnittlich in Innovationen. So sind sie in der Lage, Neuentwicklungen rasch an den Markt zu bringen und der wachsenden Konsolidierung in vielen Branchen zu begegnen. Die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen führen die Entrepreneure auf ihre qualifizierten und engagierten Mitarbeiter zurück. Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern spielt somit eine entscheidende Rolle in ihren Unternehmen. Die Liste der 65 Finalisten kann unter www.entrepreneur-des-jahres.de eingesehen werden.

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12.09.2011 Hellma Optics – seit 20 Jahren auf Wachstumskurs

12.09.2011 Hellma Optics – seit 20 Jahren auf Wachstumskurs

Hellma_Optics_Firmengebäude.jpg Firmengebäude Hellma Optics Jena

Jena, September 2011. Die Erfolgsgeschichte begann vor 20 Jahren als Ausgründung der Jenoptik Carl Zeiss GmbH. So startete die noch junge Hellma Optik GmbH Jena mit 20 Mitarbeitern und belieferte die ersten Kunden mit Präzisionsoptiken und Küvetten. Seit dieser Zeit hat sich Einiges verändert. So erfolgte 1997 der Umzug in das eigens errichtete Gebäude in Jena. Die Zahl der Mitarbeiter hatte sich inzwischen auf 24 erhöht, ebenso die Anzahl an Kunden. Die Produktionsfläche lag bei ca. 1000 m². Auf die dynamischen Anforderungen der wichtigsten Zielbranchen Lasertechnologie und Photonik reagierte Hellma Optics mit stetigen Kapazitäts-erweiterungen und kontinuierlichem Wachstum. So werden heute 75 Mitarbeiter beschäftigt, die mit Ihrer großen Erfahrung den Erfolg des Unternehmens sichern. Als spezialisierter Hersteller von zylindrischen, torischen und Planoptiken in höchster Qualität produziert Hellma Optics seine Produkte nach individuellen Anforderungen. „Das Geschäft wird dabei zunehmend internationaler. Inzwischen schätzen die namhaftesten Kunden weltweit die hohe Spezialisierung und Qualität und vertrauen auf die hochpräzisen Optiken aus unserem Hause.“ sagt Ulf Hallmeyer, Geschäftsführer der Hellma Optics. Er übernahm 1998 die Verantwortung von seinem Vater und entwickelt das Unternehmen nun strategisch weiter. Gezielte Prozessoptimierung, ein moderner Technologiestandard und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung sichern die hohe Produktqualität. Stetige Innovation und hohe Investitionen schaffen neue Arbeitsplätze und sichern den wirtschaftlichen Erfolg.

Das Unternehmen erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von 8,2 Mio. Euro. Für das Jahr 2011 und 2012 sind 10 Mio. Euro Umsatz geplant. Unterstützt wird Hellma Optics auch durch die Kompetenz der Hellma Gruppe in Sachen höchste Präzision in Glas, Quarz und Kalziumfluorid. Zur Hellma Gruppe gehören die Unternehmen Hellma Materials in Jena und Hellma Analytics in Müllheim/Baden Württemberg. Insgesamt arbeiten über 350 Mitarbeiter bei der Hellma Gruppe, die in 2011 einen Gesamtumsatz von mehr als 40 Mio. Euro erwirtschaften wird, in 13 Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften präsent und in über 50 weiteren Ländern vertreten ist. Mehr Informationen unter:
www.hellma-optics.com oder www.hellma.com

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02.09.2011 Prozessanalyse in der chemischen Industrie

02.09.2011 Prozessanalyse in der chemischen Industrie

Hellma_Mini_Prozess_Sonde.tif

In der Automobilindustrie wird es schon seit vielen Jahren praktiziert:
Eine 100 %ige Prozesssicherheit und -kontrolle als Basis für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. In der Chemie ist das mittlerweile nicht anders. Nur spielen sich hier die Prozesse nicht auf großen Fertigungsstraßen, sondern häufig innerhalb schwer zugänglicher Prozesskessel unter extremen Druck- und Temperaturbedingungen und teilweise aggressiven Medien ab. Klassische Prüfmethoden, Arbeitsanweisungen, oder allgemeine Werkzeuge zur Prozesssicherung können oft nicht angewandt werden. Die Prozesskontrolle muss auf molekularer Basis geschehen. Hierzu ist moderne Prozessanalysentechnik (PAT), beispielsweise mittels FT-NIRSpektroskopie, notwendig. Diese ermöglicht es, in Produktionsanlagen der chemischen Industrie, effizienter zu produzieren und Produkte in konstanter Qualität herzustellen.

FT-NIR-Spektroskopie ist ideal für die direkte Überwachung von chemischen Reaktionen, sowie der Qualitätssicherung von Zwischen- und Endprodukten in chemischen Produktionsanlagen geeignet. Moderne Analysentechnik kann in allen Phasen einer Produktion zum Einsatz kommen. So können Informationen über einzelne Prozesse über weite Strecken direkt aus einem Prozesskessel oder Bypass mittels Quarz Lichtwellenleitern übertragen werden. Die Informationsauswertung ist damit fern vom Prozess möglich, unabhängig von extremen Umgebungsbedingungen wie hohen Drücken oder Temperaturen.

Damit die Informationsauswertung konstant in Echtzeit erfolgen kann, bieten sich spezielle Tauchsonden und Messzellen an, welche auch verlässlich unter Extrembedingungen arbeiten können. Je nach chemischer Zusammensetzung des Prozesses werden für die Tauchsonden verschiedene Materialien eingesetzt. Von Edelstählen über robuste Hastelloy-Legierungen, bis hin zu extrem beständigem Tantal sind viele Ausführungen realisierbar.
Ebenso können die optischen Materialien, welche
in den Tauchsonden und Messzellen zum Einsatz
kommen an den Prozess angepasst werden. Quarz und Saphir zeichnen sich durch höchste Präzision aus. Und besonders Saphir wird wegen seiner chemischen Beständigkeit häufig von Kunden eingesetzt. Die Tauchsonden sowie Messzellen können nach einem Baukastenprinzip zusammengestellt werden und damit einfach an individuelle Prozessbedingungen vor Ort angepasst werden.
Häufige Einsatzgebiete der FT-NIR-Spektroskopie mit Tauchsonden und Messzellen:
▪ Qualitätssicherung: Zwischen- oder Endprodukte
werden auf Reinheit z. B. Wassergehalt
überprüft
▪ Verfahrensüberwachung: es kann die Stoffzusammensetzung von Zwischen- und Endprodukten quantitativ bestimmt werden
▪ Reaktionsaufklärung: neue Verfahren können
bereits in der Entwicklungsphase analytisch in
Echtzeit überwacht werden
▪ Produkteingangskontrolle: Waren oder Produkte,
welche angeliefert werden, werden anhand ihrer NIR-Spektren (Fingerprint) identifiziert, um beispielsweise Fehlbefüllungen von Tankanlagen oder Materialverwechslungen zu vermeiden

Diese Anwendungsgebiete finden sich neben der chemischen Produktion auch in der Polymerindustrie, im Lebensmittelbereich und vielen weiteren Gebieten wieder. Eine sehr häufige Anwendung in der Pharmaindustrie ist die Bestimmung des Trübungspunktes in der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe. Um die nächste Phase der Zulassung zu erreichen, müssen die Wirkstoffe verschiedene Tests durchlaufen. Ein wichtiger Test ist die Bestimmung des Trübungspunkts in Abhängigkeit zur Temperatur. Normalerweise werden herkömmliche Trübungsmessungen angewandt. Sobald eine bestimmte Temperatur erreicht ist, beginnt der Wirkstoff zu kristallisieren und die Trübung verstärkt sich. Dies ist ein stetiger Prozess, bei dem die Trübung nur leicht ansteigt. Es ist sehr schwierig zu bestimmen, bei welcher Temperatur der Trübungspunkt genau erreicht wird. Unter der Verwendung von Tauchsonde und Spektralfotometer ist es auf einfache und sichere Weise möglich, die Temperatur des Trübungspunkts sehr genau zu bestimmen. Bereits der erste Kristall bewirkt eine schnelle Veränderung des Absorptionsspektrums der Lösung. Die abrupte und gut sichtbare Veränderung des optischen Spektrums ermöglicht ein sehr sicheres Prozessmonitoring.

Autor
Hannes Ebding, Dipl.-Ing. (FH), Produktmanager
Faseroptische Systeme bei Hellma Analytics

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21.06.2011 Automatisierte Überwachung von Ätzbad-Medien in Echtzeit

21.06.2011 Automatisierte Überwachung von Ätzbad-Medien in Echtzeit

Müllheim, Juni 2011. Wafer durchlaufen bei ihrer Herstellung eine Vielzahl chemischer Prozesse. Hierbei kommen teilweise ätzende und für den Menschen gefährliche Stoffe wie Flusssäure, Salpetersäure, Salzsäure, Wasserstoffperoxid und viele andere zum Einsatz. Diese Stoffe werden u. a. für spezielle Reinigungsschritte in Ätzbädern benötigt. Um die hohen Qualitätsanforderungen, zum Beispiel bei der Solarzellenherstellung, zu erfüllen müssen die Bäder möglichst stabil gehalten werden. Hierzu ist eine kontinuierliche Kontrolle der Badzusammensetzung und bei Bedarf eine Korrektur dieser Zusammensetzung notwendig. Diese Überprüfung erfolgte bisher durch manuelle Probennahme und einer anschließenden spektroskopischen Analyse.
Neu ist nun, die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe mit einer faseroptischen Sonde automatisch und in Echtzeit zu messen. Durch die von Hellma Analytics realisierte Lösung wird eine aufwändige Probennahme überflüssig. Neben dem Zeitgewinn erhöht sich dadurch auch maßgeblich die Prozesssicherheit, da Anwender nicht mehr durch ätzende Flüssigkeiten gefährdet werden und der Herstellungsprozess auf einer stabil hohen Qualität abläuft. Weiterer Vorteil ist die exakte Schichtdicke, die bestens reproduzierbare Messergebnisse garantiert. Häufiges Rekalibrieren entfällt dadurch. Die Sonde ist via Lichtleiter mit einem Spektralfotometer verbunden. So kann in Echtzeit die Konzentration der Medien gefahrlos geprüft und bei Bedarf schnell korrigiert werden.

Die besonderen Einsatzbedingungen in aggressiven Medien stellen hohe Anforderungen an das Sondenmaterial. Durch den Einsatz von Teflon® (PTFE) als Material für das Sondenrohr und Saphir für die optischen Komponenten wird die Beständigkeit jederzeit gewährleistet. Diese Lösung ist besonders interessant für Hersteller oder Verwender von Ätzbädern. Aber auch andere Hersteller, die Prozessanalysentechnik betreiben können davon profitieren.

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06.06.2011 Erweiterungs-Neubau bei Hellma Analytics

06.06.2011 Erweiterungs-Neubau bei Hellma Analytics

Müllheim, 6. Juni 2011. Nach einem Jahr Planung starteten am 6. Juni die Arbeiten für den Erweiterungsbau bei Hellma Analytics. Das Unternehmen wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich und benötigt dringend mehr Platz. Generalplaner für das zusätzliche Gebäude ist das Architekturbüro Zeller I Eisenberg, das bereits im Jahr 2007 den Eingangsbereich neu realisiert hatte. Das Gebäude wird eine Brutto-Grundfläche von ca. 1.600 m² haben und neben einer neuen Fertigungslinie auch den Versand aufnehmen. Die Investitionssumme beträgt 4,8 Millionen Euro und umfasst auch modernste Maschinen, zeitgemäße Umwelttechnik sowie einen speziellen Reinraumbereich. „Der Erweiterungsbau ermöglicht es uns, Abläufe in der Produktion und der Logistik stark zu verbessern. Damit machen wir uns fit für die Zukunft und investieren effektiv in unsere globale Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Lutz Mayer, Geschäftsführer von Hellma Analytics. Architektonische Besonderheit ist die Haustechnikzentrale, die in einem Trog-artigen Baukörper oberhalb der Gebäudemitte angeordnet ist. Dies garantiert heute und auch später eine maximale Flexibilität bei der Leitungsführung.

Das Gestaltungskonzept folgt einer schlichten Formensprache mit klaren Linien. Es wurden wenige aber sehr hochwertige Materialien verwendet. Auf diese Weise fügt sich das neue Gebäude sehr harmonisch in den Bestand ein. „Die Präzision und Hochtechnologie, für die Hellma Analytics-Produkte stehen, soll sich auch im Stil des Gebäudes widerspiegeln“, erklärt Holm Kändler, Technischer Leiter und verantwortlicher Projektleiter bei Hellma Analytics. Der Einzug in das Gebäude ist in einem Jahr geplant. Hellma Analytics feiert in 2012 sein 90 jähriges Bestehen und wird dies mit einem Tag der offenen Tür begehen, an dem auch eine Besichtigung möglich ist.

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08.04.2011 Online Überwachung des Trübungspunktes bei der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe

08.04.2011 Online Überwachung des Trübungspunktes bei der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe

Müllheim, 8. April 2011. Die Entwicklung von pharmazeutischen Wirkstoffen erfordert viele Tests und Evaluierungen. Ein wichtiger Parameter ist dabei die exakte Bestimmung des Trübungspunktes, bei dem der Wirkstoff in Ab- hängigkeit zur Temperatur zu kristallisieren beginnt. Der Trübungspunkt tritt in den meisten Fällen sehr abrupt ein, was seine Bestimmung schwierig macht. Herkömmliche Messverfahren besitzen die Schwäche, dass ein Prozess-Monitoring nicht exakt und in Echtzeit durchgeführt werden kann.
Abhilfe schafft hier eine spezielle Mini-Prozess-Sonde von Hellma-Analytics, die zusammen mit einem Spektralfotometer den Prozess online überwachen kann. Bereits das erste Kristall verursacht eine deutliche Änderung des Absorptionsspektrums, wodurch eine genaue Bestimmung des Trübungspunktes garantiert ist. Die Mini-Prozess-Sonde verfügt über austauschbare Schichtdickeneinsätze mit Verdrehsicherung. Dadurch ist eine 100 prozentige Reproduzierbarkeit der Ergebnisse gesichert. Handliche Maße und hochwertige Dichtkomponenten machen diese Sonde zu einer robusten und flexiblen Lösung. Die Mini-Prozess-Sonde ist entweder mit UV oder NIR-Lichtleitern erhältlich und besitzt FSMA-Anschlüsse. Ein Baukastensystem erlaubt die Anpassung an unterschiedliche Kundenwünsche. So kann zum Beispiel die optische Messeinheit aus Quarz oder Saphir hergestellt sein oder auch unterschiedliche Längen geliefert werden.

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02.02.2011 Hellma Analytics geht gestärkt aus der Krise hervor

02.02.2011 Hellma Analytics geht gestärkt aus der Krise hervor

Hellma Materials Qualitätsprüfung bei Hellma Materials in Jena.

Müllheim. Nicht für jedes Unter- nehmen war die Wirtschaftskrise mit Einbußen verbunden. So konnte sich die Hellma Analytics am Markt besser positionieren und erzielte im Jahr 2010 sogar einen um 5 % höheren Umsatz als im bisherigen Rekordjahr 2008. Mitten in der schwierigen Zeit übernahm Hellma Analytics die Kalziumfluorid-Produktion von Schott Lithotec in Jena, die der Mutterkonzern Schott veräußerte. Inzwischen werden bei dem zu Hellma Materials umfirmierten Unternehmen in Jena wieder schwarze Zahlen geschrieben und weitere Mitarbeiter eingestellt. Die weltweite Expansion wird aktiv voran getrieben und vom Stammhaus in Müllheim unterstützt.

„Wir haben die Zeit der Krise konsequent genutzt, um uns breiter aufzustellen und systematisch unsere Prozesse zu verbessern. So kann in jeder Krise auch eine Chance liegen.“, kommentiert Lutz Mayer, Geschäftsführer der Hellma Analytics. Motivierte Mitarbeiter spielen dabei eine große Rolle. Wie wichtig es ist, auch in schlechteren Zeiten qualifiziertes Personal zu halten, spüren heute alle Unternehmen, die in der Krise Mitarbeiter entlassen mussten. Bei Hellma Analytics konnte aufgrund von Kurzarbeit und flexiblem Personal von Kündigungen abgesehen werden. Für das Jahr 2011 sind weitere Einstellungen, speziell im technischen Bereich, geplant.

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